Ex-Kunstberater

Achenbach hofft auf frühere Haftentlassung

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Der einstige Kunstberater Helge Achenbach (65) will früher aus dem Gefängnis kommen

Achenbach habe einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung zum 8. Dezember gestellt, sagte ein Sprecher der Essener Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage. Zuvor hatte die "Rheinische Post" online darüber berichtet. Schon seit gut einem Jahr ist Achenbach im offenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt in Moers-Kapellen.

Über eine vorzeitige Entlassung entscheidet das Landgericht Kleve. Wie lange die Prüfung dauern werde, teilten die Justizbehörden nicht mit. Achenbach war im März 2015 vom Landgericht Essen wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Er saß bereits seit Juni 2014 in Untersuchungshaft. Demnach hätte er im Sommer 2018 zwei Drittel der Gesamtstrafe verbüßt. In der Regel wird dann geprüft, ob der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

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