Verzögerung

Berlin rechnet mit Museum der Moderne erst 2023/24

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Die Berliner Kulturverwaltung rechnet mit einer Eröffnung des geplanten Museums der Moderne erst im Jahr 2023 oder 2024

Das machten Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und Staatssekretär Torsten Wöhlert am Montag im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses deutlich. Ursprünglich war für das ambitionierte Projekt das Jahr 2021 angepeilt.

Das Museum soll mit 200 Millionen Euro Bundesgeldern am Berliner Kulturforum zwischen der Neuen Nationalgalerie und der Philharmonie entstehen. Ein Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte auf Anfrage, derzeit überarbeite das beauftragte Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron seinen siegreichen Entwurf. Erst nach dessen Vorlage voraussichtlich im kommenden Jahr sei eine seriöse Zeitplanung möglich.

Der Berliner Kulturstaatssekretär Wöhlert hatte kürzlich bei einer Diskussionsveranstaltung vorgeschlagen, einen Programm-Manager für das Kulturforum zu berufen, um alle Institutionen dort zu gemeinsamen Inszenierungen und Auftritten zu bewegen. Auf Anfrage des Grünen-Abgeordneten Daniel Wesener sagte er jetzt im Ausschuss: "Da mit der Fertigstellung des Baus so 2023, 2024 zu rechnen ist, haben wir noch zwei Tage Zeit, den Gedanken genauer zu untersetzen."

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