Wettbewerbssieger

US-Architekten bauen für Kinder im Jüdischen Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin will sich verstärkt den Kindern widmen.

Eine Jury habe den Entwurf des amerikanischen Architekturbüros Olson Kundig (Seattle) zum Bau eines Kindermuseums empfohlen. Die neue Abteilung soll innerhalb der Akademie des Jüdischen Museums an der Lindenstraße gegenüber dem Libeskind-Bau entstehen und sich an Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren richten. Die Eröffnung sei für 2019 geplant, teilte das Museum am Freitag mit.

Die Dauerausstellung soll um die biblische Erzählung der Arche Noah kreisen. Die Geschichte der Sintflut ist in Judentum, Christentum und Islam verankert. Der Entwurf stelle einen Bezug zu heutigen Themen, etwa der Rettung von Mensch und Tier, dem Verhältnis von Natur und Zivilisation und der Möglichkeit eines Neuanfangs her, begründete Museumsdirektor Peter Schäfer die Entscheidung für den Siegerentwurf. Der zweite Preis ging an das Berliner Büro Staab Architekten, der dritte Preis an das österreichische Büro Michael Wallraff ZT GmbH in Wien.