Auktion von Erotik-Museum-Bestand

Käufliche Liebe

2014 wurde das Beate Uhse Museum in Berlin geschlossen. Nun wird dessen Sammlung von hunderten erotischen Kunstwerken versteigert

Ein Erotikstuhl, Dildos aus Elfenbein, fein bedruckte Kondome: Mehr als 500 Exponate aus dem ehemaligen Beate Uhse Museum werden am Samstag versteigert. Interessierte können Skulpturen, Zeichnungen und andere erotische Kunstobjekte erwerben, wie das Auktionshaus Historia Auctionata auf seiner Internetseite mitteilt. Die Gegenstände stammen demnach aus verschiedenen Epochen und Kulturen, zum Beispiel aus dem asiatischen und afrikanischen Raum. Höhepunkte sind unter anderem Zeichnungen von Künstlern wie George Grosz oder Willy Jaeckel. Oder ein Dionysusbecher mit erotischen Motiven, der um 1600 gefertigt worden sein soll.

Die Unternehmerin Beate Rotermund-Uhse (1919-2001) hatte das Museum in Berlin-Charlottenburg 1995 eröffnet. 2014 wurde e geschlossen. Der Erotikhandel Beate Uhse meldete im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Insolvenz an.