Quedlinburg

Museum Lyonel Feininger baut - danach Werke von Moritz Götze

Das Museum Lyonel Feininger in Quedlinburg plant für dieses Jahr eine Ausstellung zum grafischen Werk des aus Halle stammenden Künstlers Moritz Götze 

Dieser wird im Juli 60 Jahre alt. Zuvor werde es im ersten Quartal noch eine Bauphase geben, in der das Museum geschlossen bleibe, teilte die Institution am Dienstag mit. Die Ausstellungsräume würden technisch und baulich erneuert.

Über das Werk von Götze heißt es: "Obgleich sich der Künstler technisch in keine Schublade stecken lässt, ist Götzes Handschrift in seinen Gemälden, Papierarbeiten, Siebdrucken und andere Grafiken, Emaillen, Mosaike und Skulpturen unverkennbar." Er verarbeite Kulturgeschichtliches und Kunsthistorisches mit besonderem Interesse an ostdeutschen Gesellschaftsgeschichten. Anlass für die Schau sei Götzes 60. Geburtstag. Wann genau die Götze-Schau zu sehen ist, wurde nicht mitgeteilt.

Das Haus ist nach eigenen Angaben das weltweit einzige Museum zu Ehren des Malers, Grafikers und Bauhaus-Schaffenden Lyonel Feininger (1871-1956).

Ab Herbst werde dann die Familie Feininger in den Fokus gerückt, insbesondere der jüngste Sohn von Lyonel und Julia Feininger, Theodore Lux Feininger. Er sei in die Fußstapfen seines Vaters getreten. "Im Museum Lyonel Feininger geht es vor allem um 'Magic Moments'; Augenblicke, Erinnerungen, magische Momente eben, die T Lux Feininger auf Papier oder Leinwand bannte", hieß es weiter. Frauendarstellungen nähmen in seinem Werk viel Raum ein.

Im Jahr 2023 haben den Angaben zufolge mehr als 24.000 Besucher die Ausstellungen im Museum Lyonel Feininger.