Zwischenspiel: Lebensraum Stadt. Kritische Fotografie und Kunst von Bauhausstudierenden 1920–1933

18 Jun 2020 — 22 Nov 2020

Albert Hennig, Schwieriger Umzug im Seeburgviertel Leipzig, 1932
Albert Hennig, Schwieriger Umzug im Seeburgviertel Leipzig, 1932 / Stiftung Bauhaus Dessau / © (Albert Hennig) – Friedeburg Liebig
Die Stadt war am Bauhaus nicht nur Gegenstand von Planungs- und Gestaltungsprojekten. In den freien künstlerischen und ab Mitte der 1920er Jahre auch fotografischen Arbeiten setzten sich die Studierenden vor allem mit der Großstadt auch kritisch auseinander. Sie interessierte als Wohn-, Lebens- und Arbeitsraum intakter sozialer Verhältnisse, darüber hinaus als Raum der am sozialen Rand lebenden Menschen – und als Ort politischer Auseinandersetzungen.
Die Studierenden, deren Arbeiten in dem "Zwischenspiel" gezeigt werden, kamen
aus unterschiedlichen sozialen und ökonomischen Milieus. Gemeinsam ist ihnen ihr Interesse für soziale Situationen. Im Mittelpunkt stehen Fotografien, die Albert Hennig im Jahr 1930 in Leipziger Arbeiterquartieren anfertigte. Zudem sind Arbeiten von Irena Blühova, Carl Marx, Hinnerk Scheper und weiterer Bauhäusler*innen zu sehen.

"Zwischenspiele" sind wechselnde Ausstellungen in der Ausstellung "Versuchsstätte Bauhaus. Die Sammlung" im Bauhaus Museum Dessau.