Die Whitney-Bienniale sucht in unsicheren Zeiten nach neuen Perspektiven: Mit erweitertem Künstlerbegriff, globalen Stimmen und starken Bildern schwankt sie zwischen Verspieltheit und Verlust – und wird politischer als zuletzt
Nik Nowak erforscht in Java extreme Sound-Paraden – rollende Lautsprecherberge, LED-Lichter, Dorfdiscos. In Esch übersetzt der Künstler das Phänomen in Skulpturen und Fotos, die den Rausch, Klang und die Ästhetik des 21. Jahrhunderts zeigen
Die Diriyah-Biennale ist längst ein fester Bestandteil saudi-arabischer Kulturpolitik. Zwischen Wüste, Weltkunst und Zukunftsversprechen verschränken sich lokale Tradition und globale Gegenwart
Mit seinen Parallelwelten zwischen Kunst, Wissenschaft und Wahnsinn wurde Thomas Zipp zu einer singulären Figur der Gegenwartskunst. Nun ist der Berliner Künstler und langjährige Kunstprofessor unerwartet gestorben
Die Art Düsseldorf stellt sich neu auf: Im Interview erklärt der künstlerische Leiter Gilles Neiens, warum Qualität, kuratierte Themen und enge Zusammenarbeit mit Galerien künftig das Profil der Messe prägen
Künstlerin Beate Gütschow beleuchtet Bruegels Kupferstich "Spes (Hoffnung)": Mitten in einer Flutkatastrophe zeigt die weibliche Figur, dass Hoffen und Handeln untrennbar sind. Ein Bild, das unsere Gegenwart widerspiegelt
Sie malten, verkauften, leiteten Werkstätten – und wurden dennoch vergessen. Eine Ausstellung im Museum der Schönen Künste Gent holt Künstlerinnen des Barock zurück ins Licht und zeigt, wie sehr sie die Kunstproduktion ihrer Zeit bestimmten
Zur Milan Design Week zeigt Ai Weiwei mit Rubelli Textilobjekte. Im Gespräch erklärt er, warum Seide für ihn politisch ist, kritisiert die Designindustrie – und weshalb ihn die Zusammenarbeit dennoch überzeugt hat
In Peking zeigt eine Retrospektive, wie der US-amerikanische Konzeptkünstler Rutherford Chang in alltäglichen Dingen Spuren von Zeit und Erinnerung sichtbar macht