Auszeichnung

Gewinner des diesjährigen Berlin Art Prize stehen fest

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Die Künstler Benedikt Partenheimer, Lauryn Youden und Stine Marie Jacobsen teilen sich den Berlin Art Prize 2016, Raul Walch erhält eine lobende Erwähnung

Am Wochenende wurden die Gewinner des Berlin Art Prize 2016 bekanntgegeben, eine unabhängige Auszeichnung, die seit 2013 jährlich an in Berlin lebende Künstler vergeben wird. In diesem Jahr gewannen drei Künstler die Auszeichnung.

Benedikt Partenheimer studierte zunächst Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte in München, bevor er mit der Fotografie begann. 2003 schloss er sein  Studium in Australien ab. Seine neuesten Arbeiten zeigen pastellig dunstige Fotografien und Videoprojekte aus Shanghai, die auf den Klimawandel aufmerksam machen sollen. Lauryn Youden schafft mit ihren Installationen Orte der Erholung und nimmt dabei Bezug auf persönliche und auch alltägliche Probleme, mit denen jeder hin und wieder einmal hader. Stine Marie Jacobsen arbeitet mit Videos und Installationen, wobei sie stets Bezug auf sozialtheoretische Fragestellungen nimmt. Raul Walch, der kürzlich den IBB Preis für Fotografie gewann, erhielt eine "Honorable Mention". Er plaziert auffällige Fahnen und Segeltücher im öffentlichen Raum oder funktioniert städtische Hydranten zu Wasserfontänen um.

Die drei Künstler erhalten jeweils ein Preisgeld und eine Trophäe, die der Künstler Tomás Saraceno gestaltet hat. Ab Frühjahr 2017 beginnt für die Gewinner ein Aufenthaltsstipendium in Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens.

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