Radiobeitrag

Die Heilung nach der Katastrophe

Amoako Boafo "Gold Plant", 2017
Foto: Courtesy Kunsthalle Wien / Bildrecht Wien 2021

Amoako Boafo "Gold Plant", 2017

In Wien blüht die Kultur wieder, und die Stadt hält fantastische Ausstellungen bereit. Bei Detektor FM spricht Monopol-Redakteurin Silke Hohmann über ihre Lieblingskunst in der österreichischen Hauptstadt

In Wien gibt es bereits wieder mehr öffentliches Leben als in Deutschland, seit Mai sind Museen und Galerien wieder offen. Monopol-Redakteurin Silke Hohmann hat sich in der österreichischen Post-Lockdown-Hauptstadt umgesehen und spricht bei Detektor.FM mit Moderatorin Yvi Strüwing über drei besondere Ausstellungen:

Die Gruppenschau "And if I devoted my life to one of its Feathers" in der Kunsthalle Wien zeigt zeitgenössischer Kunst, die stark mit indigenen Kulturen und indigenem Wissen verknüpft ist. "Es gibt aktuelle Bezüge zur Pandemie, aber im Grunde werden alle gerade vorherrschenden Diskurse angesprochen - von Selbstbild über Gender und Natur zu Rassismus und Unterdrückung", sagt Silke Hohmann. Mehrere Werke beschäftigen sich mit dem Thema Heilung - ein Faktor, um den sich die pandemiegebeutelte Welt in der nahen Zukunft verstärkt kümmern muss. 

Außerdem spricht Silke Hohmann über die Performance von Maria Hassabi in der Secession und Xenia Hausners Malerei-Ausstellung in der Albertina. Die Künstlerin ist eine Wiener Größe, die im Interview auch in der aktuellen Ausgabe des Monopol Magazins zu finden ist.