Nach Ausschreitungen

Kunstwerke im US-Kapitol wohl unversehrt

Ein Demonstrant schwenkt die US-Flagge im Inneren des US-Kapitols
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Ein Demonstrant schwenkt die US-Flagge in der Rotunde des US-Kapitols, in der Gemälde mit Gründungsszenen der Republik hängen

Nach der Erstürmung des US-Parlaments durch eine aufgebrachte Menge am Mittwoch ist die meiste Kunst, die das Kapitol beherbergt, wohl unversehrt

"Es hätte viel schlimmer kommen können", sagte eine verantwortliche Kuratorin der "New York Times". Ihre größte Sorge galt den fünfeinhalb Meter hohen Monumentalgemälden unter anderem von John Trumbull in der Rotunde des Gebäudes, die Szenen aus der Gründung der Republik darstellen, sowie den 35 Statuen in der National Statuary Hall.

Die Gemäldesammlung des Kapitols umfasst auch Porträts und Landschaftsbilder von Künstlern wie Thomas Crawford und Constantino Brumidi. Originalgemälde von George Washington gehören zu den wertvollsten Werken im Besitz des Hauses.

Laut Kunstabteilung des Kapitols sei es das erste Mal, dass die Sammlung in diesem Ausmaß bedroht gewesen sei. Obwohl einzelne Stücke in der Vergangenheit "ein winziges bisschen" Schaden erlitten hatten, als etwa 1998 ein Bewaffneter in das Gebäude einbrach und zwei Polizisten tötete und eine Touristin verletzte.