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Brexit – was nun?

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Von wegen Aufbruchstimmung: Studierende der Ostkreuzschule fotografieren den Alltag in einem durch das Brexit-Votum verunsicherten Land

Nun ist das EU-Referendum der Briten schon anderthalb Jahre her, doch die Verunsicherung, welche Folgen ein Austritt aus der Europäischen Union für das Vereinigte Königreich haben wird, sind noch immer nicht abzusehen. Für die Wirtschaft, Politik, Forschung, Landwirtschaft, ja, in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens wird der Austritt Folgen haben. Auch wenn Politiker Mut machen wollen (Theresa Mays "Strong and stable"-Durchhalteparole klingt noch in den Ohren) - dieVerunsicherung reicht tief ins Alltagsleben. Wie geht es nun weiter?

Diese Frage stellten sich acht Studenten der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie und begaben sich im Mai 2017 nach Manchester, wo prozentual die meisten Wähler für den Austritt aus der EU stimmten. Die Studentin Anna Szkoda porträtiert ausschließlich Jugendliche im öffentlichen Raum. Kinder, deren Zukunft über ihren Kopf hinweg entschieden wurde. Lars Bösch zeigt Museen, Forschungs- und Sporteinrichtungen, die von Europa gefördert und mitfinanziert wurden. Und Uli Kaufmann betrachtet das Leben der Bürger, und sieht darin, wie er selbst schreibt, dass "ungeachtet der politischen Veränderungen der Alltag die Arroganz besitzt, einfach weiterzulaufen".

Die Fotos von den dreiensind gemeinsam mit denen von Annemie Martin, Bastian Thiery, Linus Muellerschoen, Miguel Brusch und Sebastian Wells ab Donnerstag in Berlin zu sehen. Wir zeigen in der Bildstrecke oben eine Auswahl

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