Wenn sogar die Modenation Italien japanische Designer bewundert, muss an dem Hype was dran sein. Auf der Pitti Uomo in Florenz zeigte sich nun, warum gerade alle von der komplexen Schlichtheit aus Fernost träumen
Deutsche Popliteraten lieben sie genauso wie Festivalgänger und Fashion-Freaks der Generation Z. Die klassische Barbour-Wachsjacke hat mal wieder ihren Moment. Und verspricht das Gefühl, gut gegen die Welt imprägniert zu sein
Marken entwerfen Kleidung, ein ikonischer Look entsteht jedoch erst durch die richtige Präsentation und Kombination der Einzelteile. Deshalb sind Stylistinnen und Stylisten heute zentraler Bestandteil der Fashionwelt. Eine Würdigung
Eleanor Antin ließ "100 Boots" durch die USA stiefeln und machte sich selbst zum König oder zur Krankenschwester. Das Mudam Luxemburg zeigt, wie viel Witz und Wut in dieser frühen Form feministischer Performance stecken
Harte Themen, weiche Werke: Das Museion in Bozen zeigt eine Retrospektive der 2018 verstorbenen Künstlerin Nicola L., die mit Witz und Konsequenz Geschlechterrollen infrage stellte – und Inspiration für friedlichen Protest liefert
Konservativer Backlash und modische Fluchtbewegungen bestimmten 2025. Zwischen politischen Statements, Luxus-Gesten und emotionalen Comebacks zeigte Mode einmal mehr, wie eng sie mit der Weltlage verknüpft ist
Das Pantone-Institut hat mit seiner Farbe des Jahres 2026 einen Sturm ausgelöst. Ausgerechnet der Weißton "Cloud Dancer" soll für Neubeginn stehen. Diese PR-Entscheidung sendet ein gefährliches politisches Signal
Beatrice Merz ist die Tochter der Arte-Povera-Künstler Mario und Marisa Merz und leitet deren Stiftung in Turin. Zum 20-jährigen Bestehen spricht sie über das Aufwachsen in der Kunstwelt und das politische Klima in Italien und Deutschland
Grace Wales Bonner verbindet intellektuelle und kommerzielle Mode und gilt seit Jahren als Topkandidatin in der Fashionwelt. Nun wird sie Kreativdirektorin der Hermès-Herrenlinie
In Mailand treffen Claes Oldenburgs und Alex Da Cortes "Mouse Museums" aufeinander. Zwei Generationen von Künstlern zeigen, wie sich Sammeln vom Kommentar zur Konsumkultur zur Suche nach Identität verwandelt hat