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Ausstellung

In Berlin zeigt Alfredo Aceto Surreales

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Sehen Dinge wirklich noch aus, wie wir denken? Oder erkennen wir einen Hydranten heute gar nicht mehr? Die Skulpturen von Alfredo Aceto sind Remakes von Repräsentationen der Ideen von Gegenständen. Die meisten davon sterben schon aus.

Die Feder eines Füllers zum Beispiel, in der Galerie Dittrich & Schlechtriem ragt sie in Übergröße aus der Wand und scheint direkt an einen Unterarm montiert zu sein. Oder ein Hula-Hoop-großer, hautfarbener, gebogener Nagel, der auf ein Schmuckstück von Cartier anspielt: Die Juweliermarke hatte das massenproduzierte Billigmetall vor zwei Jahren zum neuen signature piece ihrer Goldkollektion gemacht. Aceto, Jahrgang 1991, beherrscht die Chimären der surrealen Warenwelt und weiß, dass Kunst auch eine ist.

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