Unesco-Nominierung

Blaudruck soll immaterielles Kulturerbe werden

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Der Blaudruck soll immaterielles Kulturerbe werden

Deutschland ist an einer multinationalen Nominierung beteiligt, über die auf der Sitzung des zuständigen Unesco-Ausschusses vom 26. November bis 1. Dezember in Port Louis, der Hauptstadt von Mauritius, beraten wird. Insgesamt seien in diesem Jahr 47 Kulturformen als immaterielles Kulturerbe der Menschheit vorgeschlagen, teilte die deutsche Unesco-Kommission in Bonn am Donnerstag mit. Darunter sind auch die Reggae-Musik aus Jamaika und die Parfümherstellung in Frankreich.

Die jahrhundertealte Technik der Stoffveredelung werde noch heute von jungen Designerinnen und Designern für Modekollektionen in Zusammenarbeit mit Blaudruck-Werkstätten angewandt, hieß es. Die Nominierung wurde gemeinsam mit Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei eingereicht.

Zum Immateriellen Kulturerbe zählen bisher 470 lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Darunter sind der Orgelbau und die Orgelmusik aus Deutschland, der Tango aus Argentinien und Uruguay und die traditionelle chinesische Medizin.

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