April, April!

Dercomenta?

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Der Volksbühnen-Chef Chris Dercon als künstlerischer Leiter der kommenden Documenta? Durchaus denkbar, aber bislang nur ein Aprilscherz

Wenn Ostern und der 1. April auf einen Tag fallen, legen die Zeitungsenten die dicksten Eier, besagt eine alte Bauernregel. Monopol meldete am Ostersonntag, dass Chris Dercon, der umstrittene Intendant der Berliner Volksbühne, der künstlerische Leiter der Documenta 15 wird und damit auf den ebenso umstittenen Adam Szymczyk folgt.

April, April!

Die Idee hinter dieser Falschmeldung: Chris Dercon wird in Berlin zu wenig, der Documenta 14 in Kassel zu viel politische Haltung vorgeworfen. Die Intensität der Vorwürfe ähneln sich, die Richtung der Kritik ist gegensätzlich. Was wäre also, wenn Dercon nach Kassel geht und Szymczyk nach Berlin?

Zunächst allerdings– wahrscheinlich noch im April – wird bekanntgegeben, wer der neue Interims-Geschäftsführer der Documenta GmbH wird. Im Laufe des Jahres dann sollte auch eine Entscheidung über die Nachfolge von Adam Szymczyk gefallen sein.

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