Ticketpreise erhöht

Eintritt in Berlins Staatliche Museen teurer

Alte Nationalgalerie Berlin
Foto: Paul Zinken/dpa

Die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel in Berlin

Die zuletzt knapp vier Millionen Besucherinnen und Besucher von Berlins Staatlichen Museen müssen von diesem Montag an mehr für einen Blick auf Nofretete oder die Werke von Gerhard Richter bezahlen

Die Häuser reagieren damit nach Angaben der zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz auf gestiegene Kosten. Tickets für Altes Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum, Gemäldegalerie und Museum für Fotografie kosten nun 12 statt 10 Euro. Für Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart, Neue Nationalgalerie, Neues Museum und Pergamonmuseum (Panorama) sind 14 statt bisher 12 Euro fällig.

Auch Kunstgewerbemuseum, Museum Europäischer Kulturen, Musikinstrumenten-Museum, Sammlung Scharf-Gerstenberg, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett und Schloss Köpenick verlangen jeweils zwei Euro mehr. Frei bleibt der Eintritt in der Friedrichswerderschen Kirche sowie im Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst im Humboldt Forum.

Vergangene Woche teilte Volkswagen Group mit, dass die von dem Automobilhersteller gesponserte Aktion "Art4All" an der Neuen Nationalgalerie nach einen Jahr Laufzeit 70.000 Besucher angezogen habe. Seit 2023 bietet "Art4All" wöchentlich donnerstags von 16 bis 20 Uhr freien Eintritt mit Führungen und gelegentlichen Konzerten. Das Angebot "Art4All Family Sundays" am Hamburger Bahnhof mit sonntags ermäßigten Eintritt für Familien haben pro Termin 3000 Besucher angenommen.