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Marianne Werefkin-Preis

Erstmals Transfrau für Künstlerinnen-Auszeichnung nominiert

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Mit dem Marianne Werefkin-Preis werden seit 1990 ausschließlich Künstlerinnen geehrt. Jetzt war mit der Malerin Roey Victoria Heifetz die erste transgender Frau nominiert

Der Preis wird vergeben vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, der ältesten bestehenden Vereinigung bildender Künstlerinnen in Deutschland. Die Auszeichnung war die erste deutschlandweit, die ausschließlich Künstlerinnen gewidmet war.

Roey Victoria Heifetz wurde 1978 in Jerusalem geboren, wo sie auch Kunst studierte. Derzeit lebt und arbeitet sie in Berlin und Tel Aviv. Im letzten Jahr war ihre Soloausstellung "Victoria" im Israel Museum in Jerusalem zu sehen. Heifetz setzt sich in ihren großformatigen Bildern mit dem weiblichen Körper auseinander. Die dargestellten Frauen blicken herausfordernd den Betrachter an, Fleisch und Muskeln ihrer Körper liegen frei.

Die diesjährige Preisverleihung an die Preisträgerin 2018, die Bildhauerin Stella Hamberg, findet am 19. Februar in der Kommunalen Galerie Berlin statt. Bei der anschließenden Ausstellung werden die Werke aller Nominierten gezeigt. Neben Heifetz und Hamberg waren das Paula Doepfner, Jeanno Gaussi, Stefanie Gutheil, Petra Lottje, Jenny Michel, Herta Müller, Regina Nieke und Haleh Redjaian.

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