Kaarst

Helge Achenbach plant Skulpturenpark bei Düsseldorf

Kunstberater Helge Achenbach in einem Garten im nordrhein-westfälischen Kaarst
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Kunstberater Helge Achenbach in einem Garten im nordrhein-westfälischen Kaarst

Der Ex-Kunstberater Helge Achenbach engagiert sich inzwischen für geflüchtete Künstler. Rund um einen Hof in Kaarst, auf dem diese arbeiten, möchte er einen Skulpturenpark aufbauen

Der ehemalige Kunstmanager und verurteilte Millionenbetrüger Helge Achenbach plant einen "Skulpturenpark für die Sinne" am Kulturhof in Kaarst bei Düsseldorf. Achenbach ist Projektleiter des Vereins "Culture Without Borders", der vor zwei Jahren einen Hof zu einem Rückzugsort für geflüchtete Künstler aus verschiedenen Ländern ausbaute.

"Der Hof vereint Kunst, Kultur und Natur und soll in naher Zukunft ein spannendes Ausflugsziel für die Region werden", hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Langfristig sei zudem der Skulpturenpark geplant. Die Pläne dazu will der Verein auch bei einem Sommerfest am kommenden Wochenende vorstellen. Der "Rheinischen Post" sagte Achenbach zu seinem Engagement für die Künstler: "Ich hab' mir das Gefängnis selbst eingebrockt, aber diese Leute haben für ihre Überzeugungen eingestanden" - daher wolle er ihnen helfen, "dass sie hier Fuß fassen."

"Es ist uns gelungen, in den letzten beiden Jahren eine sehr positive Bindung zu den Menschen in Kaarst aufzubauen, wir haben viel Unterstützung und Akzeptanz erfahren", sagte Achenbach. Bei dem Sommerfest stellen mehrere Künstler ihre Arbeiten vor. Alle Gäste müssen in den Ausstellungsräumen Mundschutz tragen.