Plädoyer gegen Trennung von Werk und Autor

Identität spielt immer eine Rolle

François-Joseph Heim malte 1824 den Pariser Salon. Was hatten die dort gezeigten Künstler gemeinsam? Die Antwort lautet: alles. Sie teilten Jargon, Hintergrund, Ausbildung, kulturelle Referenzen, Bildsprache, Kunstgeschichte und künstlerische Konventionen. So trafen sie sich auf "neutralem" Boden. Neutralität aber bedeutet hier nichts anderes als Homogenität

François-Joseph Heim malte 1824 den Pariser Salon. Was hatten die dort gezeigten Künstler gemeinsam? Die Antwort lautet: alles. Sie teilten Jargon, Hintergrund, Ausbildung, kulturelle Referenzen, Bildsprache, Kunstgeschichte und künstlerische Konventionen. So trafen sie sich auf "neutralem" Boden. Neutralität aber bedeutet hier nichts anderes als Homogenität

Eine Künstlerin ist eine Künstlerin – warum sollten wir uns um ihr Geschlecht, ihre Hautfarbe, ihre sexuelle Orientierung, ihre Religion kümmern? Doch so einfach ist es nicht. Tatsächlich gibt es gute Gründe, Identitätsfragen zu berücksichtigen

Es ist die Frage des Jahrzehnts: Können wir Werk und Autor noch trennen? Dürfen wir? Müssen wir? Kunstwerke werden nie im luftleeren Raum geschaffen, findet Julia Pelta Feldman

Der Zauber der Kunst besteht in ihrer Fähigkeit zu verbinden. Wir sind tief bewegt von Werken, die in Raum und…

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