Auszeichnung

Julius von Bismarck erhält Kunstpreis der Stadt Wolfsburg

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Der mit 80.000 Euro dotierte Wolfsburger Kunstpreis wird 2017 an den Eliasson-Schüler Julius von Bismarck vergeben

Der Preis "Junge Stadt sieht Junge Kunst" beinhaltet eine Ausstellung in der Städtischen Galerie Wolfsburg, einen Ankauf für die Sammlung der Galerie und eine umfangreiche Publikation. Er richtet sich an Künstlerinnen und Künstler in der Mitte ihrer Laufbahn und soll sowohl der Rückschau als auch der Weiterentwicklung dienen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass der Berliner Künstler es verstehe, "auf hohem intellektuellem und ästhetischem Niveau, künstlerische und politische Themen miteinander zu verknüpfen" und dabei aus der gesamten Vielfalt der Medien schöpfe. In seinen interdisziplinären Arbeiten verbindet Julius von Bismarck Kunst und Wissenschaft. So setzte er sich beispielsweise 2015 in einer Performance auf der Art Basel Unlimited mit dem Einfluss von Raum und Geschwindigkeit auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinander, indem er in einer schnell rotierenden Betonschüssel alltägliche Aktivitäten ausführte.

Julius von Bismarck wurde 1983 in Breisach am Rhein geboren und machte 2013 als Meisterschüler seinen Abschluss an der Universität der Künste in Berlin. Vorherige Träger des Preises waren Raimund Girke, Dieter Asmus, Wolfgang Petrick, Peter Sorge und Gerd Winner.

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