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3-D-Konzert

Kraftwerk spielt im Dresdner Albertinum

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Die Elektro-Musiker von Kraftwerk haben am Freitagabend in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eines ihrer 3-D-Konzerte gegeben

Die Show im überdachten Lichthof des Albertinums krönte zugleich eine Konferenz der Kunstsammlungen und der Technischen Universität Dresden zur 3-D-Technologie in Museen.

Die Kraftwerk-Musiker um Bandleader Ralf Hütter reisten als frisch gekürte Grammy-Preisträger an. Vor wenigen Tagen hatten sie in New York den begehrten Musikpreis für ihr Projekt "3-D The Catalogue" gewonnen. 2014 gab es bereits einen Grammy für ihr Lebenswerk.

Bei den 3-D-Konzerten, die 2012 mit einem Auftritt im Museum of Modern Art in New York begannen, kann das Publikum - mit speziellen Brillen ausgerüstet - die visuellen Effekte der Show dreidimensional sehen. Scheinbar fliegen dann geometrische Körper, Ufos und selbst Noten durch den Saal.

Im Konzert spielten die Kraftwerker auch alle ihre Klassiker, von "Radioaktivität" und "Autobahn" bis hin zur "Mensch-Maschine", dem "Model" oder "Neonlicht". Die legendären "Roboter" wurden in der bekannten Dienstkleidung mit rotem Hemd und schwarzem Schlips zelebriert. Kraftwerk entstand 1970 im Umfeld der experimentellen Kunstszene in Düsseldorf. Die Band schrieb Musikgeschichte und war stilbildend für Richtungen wie Electro, Synthie Pop oder Techno.

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