Wanderbiennale

Manifesta 2020 in Marseille wird von Urbanisten vorbereitet

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Viele reden davon, das Prinzip Biennale neu zu erfinden – die Manifesta macht damit Ernst: Die europäische Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst, deren 12. Ausgabe Anfang November in Palermo zu Ende geht, will auch ihre 13. Ausgabe in Marseille von Stadtplanern vorbereiten lassen

In Palermo hatte erstmals eine vom Team des niederländischen Architektur­büros OMA erstellte urbanistische Studie die Grundlage für die Ausstellung gelegt, die viele Projekte sehr eng mit den Bewohnern der Stadt entwickelte. Nun sollen der niederländische Architekt Winy Maas und sein Rotterdamer Büro MVRDV mit einer urbanistischen Studie die Grundlage für die Ausstellung in Marseille legen.

Die Niederländer wollen dabei auch eng mit Studierenden der Universität Aix-Marseille zusammenarbeiten sowie mit Winy Maas' eigenem Institut The Why Factory, das an der Technischen Universität Delft zur Stadt der Zukunft forscht.

Maas ist allerdings nicht der Kurator der Ausstellung – das werden sogenannte Mediatoren erledigen, die innerhalb des nächsten halben Jahres bekannt gegeben werden.

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