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Menschen strömen bei Hitze in kühle Museen

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Bei der anhaltenden Hitze suchen viele Menschen Zuflucht an kühlen Orten wie Museen

Die Münchener Pinakotheken und das Neue Museum Nürnberg vermelden für diesen Juli erkennbar gestiegene Besucherzahlen im Vergleich zum Juli letzten Jahres. Auch das Deutsche Museum spricht vom "besten Juli seit 2015". Alle drei Museen führen das unter anderem auch auf die Hitze zurück.

"Es gibt so typische Städtetouristen, wenn es denen auf den Straßen zu heiß wird, dann gehen sie auch mal ins Museum", sagt Gerrit Faust, Pressesprecher des Deutschen Museums am Donnerstag. 

Nach wochenlanger Dauerhitze sehnen sich die Menschen nach Kühle - und finden sie im Museum. Auch viele Ausstellungshäuser in Hessen berichten, dass sie mehr Besucher haben als in früheren Sommern. "Wer reinkommt, atmet erleichtert auf", sagte die Sprecherin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt. "Der Sommer kommt uns zu Gute." Mit Zahlen belegen kann sie das nicht, aber die Damen an der Kassen bestätigen, dass an allen drei Standorten mehr Menschen kommen "und alle freuen sich, dass es so schön frisch ist". Auch das Frankfurter Städel-Museum stellte zuletzt einen Besucheranstieg fest. Vor allem Städtetouristen ziehe es bei diesen Temperaturen ins Museum.

(aktualisiert am 7. August)

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