Gewinnspiel

Monopol verlost Karten für "Champignol wider Willen" an der Schaubühne Berlin

Gewinnspiel
Foto: Thomas Aurin

Ursina Lardi, Werner Eng, Carol Schuler, Bastian Reiber, Damir Avdic, Fine Sendel in "Champignol wider Willen"

An der Schaubühne Berlin wird Georges Feydeaus Komödie "Champignol wider Willen" neu inszeniert. Gewinnen Sie Karten für die bunte Camouflage-Welt von Herbert Fritsch

Das ist schon unpraktisch, wenn man einen Lover hat, mit dem eigentlich nie etwas gelaufen ist und den man noch dazu gerne wieder loshaben will. Aber genau das ist Angèle passiert, die eigentlich mit dem berühmten Maler Champignol verheiratet ist. Das Alleinsein wird eben schnell langweilig. Als jedoch Angèles Onkel plötzlich unangekündigt zu Besuch kommt, muss der vermeintliche Liebhaber Saint-Florimond den verreisten Gatten ersetzen. Ein Maskenspiel beginnt, das der treue und tollpatschige Verehrer auch nach Ankunft der Gendarmen nicht aufdeckt. Lieber tritt er an des Ehemanns Stelle in den Militärdient als den Seitensprung zuzugeben. Dumm nur, dass der echte Champignol ebenfalls in der Kaserne auftaucht … Georges Feyaus "Champignol wider Willen" wurde 1892 im Théâtre des Nouveautés in Paris uraufgeführt. Es ist eine rasant schnelle Gesellschaftsfarce voller Leichtigkeit und Humor.

Herbert Fritsch hat sie an der Schaubühne neu inszeniert. Es ist die dritte Arbeit des Schauspielers und Medienkünstlers an der Schaubühne. Er selbst nennt seine Bühnenregie opernartig. Er bezieht sich dabei auf die tanzenden Bewegungen und singend klingenden Texte. Die überzogenen Schrittfolgen, fratzenhafte Mimik und instrumentalen Klänge untermalen jedes gesprochene Wort. Der gesamte Bühnenraum wird akustisch und gestisch ausgefüllt. Der Regisseur gibt der musischen Komponente im Theater den Vorrang. Die Bildwelt wirkt bunt – ein bisschen wie bei "Alice im Wunderland" mit Johnny Depp, würde nicht das Camouflage-Muster überwiegen. Alles wirkt maßlos komisch und künstlerisch-schrill zu gleich. Auf den überwiegenden Tarnfarben sticht jedoch eine Kunstrezeption heraus: Eine grell-farbige Version von Botticellis Venus steht kopfüber an der Wand, als hätte sie Georg Baselitz dort drapiert.

Monopol verlost 2x2 Tickets für die Vorstellung von “Champignol wider Willen" am Samstag, den 1. Juni, um 19.30 Uhr in der Schaubühne Berlin. Für die Teilnahme an der Verlosung bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Schaubühne" sowie dem Vor- und Nachnamen, bis Freitag, den 31. Mai, um 12 Uhr an info(at)monopol-magazin.de schicken. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.