Ankunft in Gefahr

Schwimmendes Documenta-Kunstprojekt "Citizenship" sitzt fest

Das Schiff des Documenta-Projekts "Citizenship"
Foto: Fabian Sommer/dpa

Das Schiff des Documenta-Projekts "Citizenship"

Das schwimmende Documenta-Kunstprojekt "Citizenship" hat seine Fahrt nach Kassel wegen eines zu niedrigen Wasserstandes der Weser unterbrechen müssen

"Die Citizenship wird die momentane Trockenzeit am Anleger des 1. MC Wolfsburg am Doktorsee bei Rinteln verbringen", sagte eine Sprecherin. Die Organisatoren vom Berliner Zentrum für Kunst und Urbanistik hoffen, im September die verbliebenen 200 Kilometer bis nach Kassel fahren zu können.

Die zum Floß umfunktionierte Dachkonstruktion einer ehemaligen Lagerhalle ist bereits 400 Kilometer über verschiedene Flüsse gereist. Entlang der Route wurden immer wieder Kunst- und Kulturprojekte mit örtlichen Vereinen und Schulen organisiert.

Ursprünglich sollte das Anfang Juni in Berlin gestartete Boot innerhalb von 55 Tagen die Documenta fifteen in Kassel erreichen. Wegen eines Lecks hatte die "Citizenship" Ende Juni bereits kurzzeitig ihre Reise unterbrochen. Die Documenta gilt neben der Biennale in Venedig als wichtigste Präsentation von Gegenwartskunst.