Gerade ist im Palais de Tokyo in Paris die Gruppenschau "Echo Delay Reverb" von Naomi Beckwith zu sehen. Die Kuratorin will sie nicht als "Mini-Documenta" verstanden wissen, ein paar Signale nach Kassel sendet sie aber doch
Das Kasseler Fridericianum sollte in diesem Herbst eine Ausstellung der Arte-Povera-Künstlerin Marisa Merz zeigen. Wie nun bekannt wurde, ist diese an einer umstrittenen Antisemitismus-Definition gescheitert
Sieben bewegte Jahrzehnte liegen hinter der Kasseler Documenta. Der Antisemitismus-Eklat auf der 15. Ausgabe stürzte sie in eine tiefe Krise. Zum Jahrestag wird positiv nach vorn geschaut
In der Politik wird die Documenta Fifteen mit ihrem Antisemitismus-Eklat völlig anders bewertet als in der Kunstwelt - und beide Seiten werfen sich Ignoranz vor. Zur Erklärung dieser Diskrepanz kann die Systemtheorie helfen
Ceal Floyer machte Nägelkauen zur Performance und veränderte die Wirklichkeit mit minimalen Eingriffen. Nun ist die britische Konzeptkünstlerin mit nur 57 Jahren gestorben
Die Geschichte der Documenta ist stark nordamerikanisch geprägt, und auch das aktuelle künstlerische Leitungsteam um Naomi Beckwith repräsentiert US-Institutionen. Einen Schritt zurück bedeutet das aber noch lange nicht
Die Collagen-Serie "Guernica Gaza" gehörte zu den umstrittensten Werken der Documenta Fifteen. Nun tourt sie als klares politisches Statement durch Deutschland. Was sagt das über Kunstfreiheit und die Nahost-Debatte?
Im Guggenheim New York zeigt die kommende Documenta-Kuratorin Naomi Beckwith gerade eine große Schau des afroamerikanischen Künstlers Rashid Johnson. Hier spricht sie über Post-Black-Art in Zeiten Trumps
Der Publizist und designierte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist bisher nicht gerade als Kunstkenner hervorgetreten. Das wäre zu verkraften - doch mit ihm beruft die CDU einen Kämpfer gegen den vermeintlich linken Zeitgeist