Wolfram Weimer ist zwar Verleger, aber dass er als Kulturstaatsminister die Documenta an den Tegernsee verlegt, war ein Aprilscherz. Die Weltkunstschau bleibt in Kassel
Eine Frau jüdischen Glaubens fordert nach dem Antisemitismus-Eklat auf der Documenta Schmerzensgeld. Vor Gericht kam es zu keiner Einigung. Die Entscheidung soll am 15. April fallen
Ceal Floyer machte Nägelkauen zur Performance und veränderte die Wirklichkeit mit minimalen Eingriffen. Nun ist die britische Konzeptkünstlerin mit nur 57 Jahren gestorben
Die Geschichte der Documenta ist stark nordamerikanisch geprägt, und auch das aktuelle künstlerische Leitungsteam um Naomi Beckwith repräsentiert US-Institutionen. Einen Schritt zurück bedeutet das aber noch lange nicht
Die Collagen-Serie "Guernica Gaza" gehörte zu den umstrittensten Werken der Documenta Fifteen. Nun tourt sie als klares politisches Statement durch Deutschland. Was sagt das über Kunstfreiheit und die Nahost-Debatte?
Der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kündigt den radikalen Umbau der Documenta an: Umzug von Kassel an den Tegernsee, neue Spielorte bis Neuschwanstein und veränderte Strukturen sollen der Weltkunstschau einen Neuanfang geben
Gerade ist im Palais de Tokyo in Paris die Gruppenschau "Echo Delay Reverb" von Naomi Beckwith zu sehen. Die Kuratorin will sie nicht als "Mini-Documenta" verstanden wissen, ein paar Signale nach Kassel sendet sie aber doch
Das Kasseler Fridericianum sollte in diesem Herbst eine Ausstellung der Arte-Povera-Künstlerin Marisa Merz zeigen. Wie nun bekannt wurde, ist diese an einer umstrittenen Antisemitismus-Definition gescheitert
Sieben bewegte Jahrzehnte liegen hinter der Kasseler Documenta. Der Antisemitismus-Eklat auf der 15. Ausgabe stürzte sie in eine tiefe Krise. Zum Jahrestag wird positiv nach vorn geschaut