Januar-Ausgabe von Monopol

Wie sexistisch ist die neue Fotografie von Frauen?

Kate Bellm "Ash", 2018
Foto: Courtesy die Künstlerin

Kate Bellm "Ash", 2018

In der neuen Ausgabe fragen wir danach, ob und wie die selbstbewussten neuen Körperbilder junger Fotografinnen den männlichen Blick wirklich abschütteln

"Erotik als Thema hat vielen weiblichen Fotografen den Weg bereitet. So darf der Betrachter sich einfach weiter den Arsch der jungen Rothaarigen anschauen. Es ist jetzt ein erlaubtes Vergnügen, weil eine Frau ihn fotografiert hat." So kritisch kommentiert Elizaveta Porodina, selbst junge Fotografin, in der neuen Monopol-Ausgabe den aktuellen Trend zu sexuell aufgeladener Fotografie von Frauen in Kunst, Mode und Werbung. Wir diskutieren die Arbeiten von Fotografinnen wie Kate Bellm, Harley Weir oder Lottermann Fuentes und fragen, ob und wie diese selbstbewussten neuen Körperbilder den männlichen Blick wirklich abschütteln.

Außerdem in der neuen Ausgabe von Monopol: Der große Rückblick auf die 2010er-Jahre in der Kunst, mit einer ausführlichen Chronologie und einer Wiedervorlage der herausragenden Werke des Jahrzehnts. Exklusiv für Monopol lassen zahlreiche Autorinnen und Autoren, darunter unter anderem die Susanne Pfeffer (MMK Frankfurt), Yilmaz Dziewior (Museum Ludwig Köln) und Matthias Mühling (Städtische Galerie im Lenbachhaus München), das Jahrzehnt Revue passieren. Plus: Die große Monopol-Jahresvorschau mit den wichtigsten Ausstellungen 2020.