Wer um Washingtons willen ist Alma Allen, der auf der Venedig-Biennale den US-Pavillon bespielen soll? Unser Kolumnist Dieter Roelstraete fürchtet, dass die Politik uns auch im kommenden Jahr wieder die Kunst verderben könnte
Brasilien ist anders. Und die Biennale, die Bonaventure Soh Bejeng Ndikung in São Paulo auf die Beine gestellt hat, auch. Besuch an einem Ort jenseits des Zynismus
Unser Kolumnist hat eine Ausstellung mit pornografischen Kitschobjekten der Künstlerin Zoya Cherkassky kuratiert – und fragt, ob die Polykrisen der Gegenwart in einer grob instrumentalisierten männlichen Sexualität wurzeln
Unser Kolumnist Dieter Roelstraete fragt sich, ob der Siegeszug von Trumps MAGA-Bewegung mit der Legalisierung von Marihuana in den USA zu tun hat. Vielleicht sollte die Kunst einen kalten Entzug machen
Unser Kolumnist weigert sich, im 21. Jahrhundert anzukommen. Das heißt, er hört auch keine Podcasts. Trotzdem ist er überzeugt, dass die Ära Trump etwas damit zu tun hat, dass Menschen Geschwätz mehr vertrauen als Bildern
Eine pornografische Kunstausstellung unseres Kolumnisten Dieter Roelstraete ist nicht der Hit, den er erwartet hatte. Ist die Kunst zu heterosexuell oder die Gen Z etwa zu prüde? Und was hat das mit den Krisen der Gegenwart zu tun?
In der usbekischen Stadt Buchara steht eine neu gegründete Biennale für die Öffnung der Region. Bei aller Trauer über den Zustand der Welt durchzieht Hoffnung die Kunst wie ein feines Gewürz
Unser Kolumnist verzweifelt an der kuratorischen Floskel der "Praxis", die für ihn die Hasenfüßigkeit der zeitgenössischen Kunst offenlegt. Als Gegengewicht erinnert er an weise Worte von Claes Oldenburg
Die globale Kunstwelt war lange stolz auf ihre kosmopolitische Offenheit. Doch im Schatten autoritärer Politik wirkt sie plötzlich wie ein Relikt. Müssen wir den Kosmopolitismus erst wieder neu denken, bevor wir ihn retten können?
Unser Kolumnist ist bekennender Friedrich-Fanatiker und Gründer des Chicago Center for Caspar David Friedrich Studies. In der Jubiläumsschau im New Yorker Met erkennt er im Nebelmeer der Romantik den Untergang der Aufklärung