Wie reagiert Kunst auf neue faschistische Dynamiken? Die Wanderausstellung "Antifascism: Now" versammelt künstlerische Recherchen, aktualisierte Widerstandssymbole und digitale Interventionen – und startet ausgerechnet in München
Die 18. Istanbul-Biennale sollte drei Phasen haben, doch nun zieht sich Kuratorin Christine Tohmé überraschend zurück. Bisher gibt es keine Hinweise auf politischen Druck. Doch dieses Ende ist ein Rückschlag für die Kunstszene
Platz zwei unseres Top-100-Rankings ist diesmal eine ganze Region: die Golfstaaten, die nicht nur durch die neuen Messen zum Powerhouse des internationalen Kunstbetriebs werden - ob es dem Westen gefällt oder nicht
Nur 270 Kilometer von der russischen Grenze entfernt zeigt das Festival Survival Kit, wie Kunst Resilienz stiften kann. Die 16. Ausgabe in Riga verhandelt das Überleben im Schatten von Krieg und Krise
Leben und Tod sind Kernthemen der Kunst, doch selten ist diese Auseinandersetzung so vielfältig wie auf der 16. Triennale Kleinplastik in Fellbach. Hier zeigt sich, dass kompakte Formate mehr bewirken können als Mega-Events der Kulturwelt
Wie ein Mahlstrom: Die "Waterfront Journals" von David Wojnarowicz sind nun erstmals auf Deutsch erschienen - und lesen sich als Zeugnis der selbstverzehrenden Energie des 1992 verstorbenen Künstlers und Aktivisten
Nilbar Güreş ist eine der wichtigsten Figuren der türkischen Kunstszene und zerlegt trotz Repressionen traditionelle Geschlechterrollen und Identitäten. Nun widmet ihr das private Arter Museum in Istanbul eine überfällige, riskante Schau
Die Istanbul-Biennale setzt in Zeiten multipler Krisen auf die leisen Töne und läuft in der Riesenmetropole Gefahr, unsichtbar zu werden. Verzweiflung und eine wachsende Entfremdung vom Westen werden trotzdem deutlich
In Ljubljana träumt die Kuratorin der 36. Grafikbiennale von einer Puppen-Avantgarde. Die ist vielleicht noch nicht angebrochen, doch die Ausstellung zeigt spannendes Nachdenken über die Zukunft
Tiere als fühlende Subjekte: Die Schau "Why Look at Animals?" im Athener EMST-Museum stellt die gewohnte Blickrichtung infrage. Sie zeigt, wie Kunst unsere Beziehung zu nichtmenschlichem Leben neu denken lässt