NFT-Projekt

Künstler Damien Hirst will tausende seiner Werke verbrennen

Foto: dpa
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Damien Hirst 2012 in der Tate Modern vor seinem Werk"The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living" (1991)

Damien Hirst will in diesem Herbst tausende seiner Werke verbrennen. Sie sollen dann nur noch als NFT-Reproduktionen existieren

Die digitalen Versionen der 10 000 Papierarbeiten wurden im Rahmen von Hirsts NFT-Projekt "The Currency" (Die Währung) verkauft. Jede der Arbeiten kostete 2 000 Dollar, die physischen Kunstwerke befanden sich in einem Safe, die virtuellen in der Blockchain.

Die Käuferinnen und Käufer müssen sich jetzt im Nachhinein entscheiden, welche Version – Papier oder Datei – sie behalten wollen und welche zerstört wird, der Fortbestand beider ist keine Option.

Die Frist für die Wahl endet am morgigen Freitag. Aktuell haben sich mehr Menschen für NFTs entschieden: 5 713 Token seien noch übrig, 4 219 seien gegen physische Kunstwerke eingetauscht worden. Der Künstler fertigte die physischen Kunstwerke 2016 mit Emaille-Farbe auf handgeschöpftem Papier an. 

Im Herbst sollen von den verbliebenen Papierarbeiten während der Laufzeit einer Ausstellung in Hirsts Newport Street Gallery in London jeden Tag welche verbrannt werden. Die Schau eröffnet am 9. September und endet in der Woche der Kunstmesse Frieze London im Oktober.