Corona-Alternative

Kunstmesse Artmonte-Carlo wird 2020 zum Magazin

Die Artmonte-Carlo 2017, noch in 3D
Foto: © Annik Wetter

Die Artmonte-Carlo 2017, noch in 3D

Die wegen der Corona-Krise ins nächste Jahr verschobene Artmonte-Carlo will mit einem digitalen Katalogformat die messefreie Zeit überbrücken  

Wie viele andere Kunstmessen musste auch die Artmonte-Carlo wegen der Covid-19-Pandemie verschoben werden. Doch um die Zeit bis zur nächsten Ausgabe 2021 zu überbrücken, gibt es nun eine Artmonte-Carlo im Katalogformat. "Selected Statements" heißt das Projekt und ist als Link erhältlich, im PDF-Format zum direkten Durchscrollen oder zum Drucken und dann analog Lesen. Die Datei enthält eine Auswahl an Kunstwerken, ergänzt durch detaillierte Kommentare von Kuratorinnen, Künstlern, Sammlern, Galeristinnen und Kritikerinnen. 

Die Artmonte-Carlo wolle in Zeiten der Abschottung so persönlich und direkt wie möglich agieren, sagt Thomas Hug, Direktor der Artgenève und Artmonte-Carlo. Bis zu drei Kunstwerke pro vertretener Galerie sind zu sehen, kuratiert wie ein Kunstmagazin. 

"Wir wollten so den uns unterstützenden Galerien, die ihre Anwesenheit schon für die Messe 2021 bestätigt haben, und den Sammlern und unserer Community etwas zurück geben", so Thomas Hug. "Selected Statements’ ist eine Art kulturelle Plattform, die per E-Mail zugesendet wird.“