Der Kunstbetrieb liebt Instagram – obwohl sich ausgerechnet LinkedIn viel besser zum Verkaufen eignen würde. Nur die Selbstvermarktungskultur der Plattform passt bislang so gar nicht zum diskretionsverliebten Kunstmarkt
Der Ausdruck "AI Slop" bezeichnet massenhaft produzierten, inhaltsarmen KI-Content. Die Kunstkritik polemisiert damit zunehmend auch gegen Werke, die genaueres Hinsehen verdienen
Mit der Sektion "Zero 10" rief die Art Basel in Miami eine der folgenreichsten Ausstellungen der Moderne auf – und offenbarte damit weniger historischen Wagemut als ein grundlegendes Missverständnis digitaler Kunst
Es geht die Angst um, dass KI den Menschen die Jobs wegnimmt. Aber was, wenn sie wirklich besser ist? Bei der Bewertung der Echtheit von Kunst wäre ihr Einsatz jedenfalls äußerst wünschenswert - und unabhängig von Marktspielchen
Das Auktionshaus Christie's schließt sein Digital Art Department, und die Kunstwelt suhlt sich in Häme. Dabei ist das ein folgerichtiger Schritt - und muss gar kein schlechtes Zeichen für den Handel mit technologiebasierten Werken sein
Wenn KI Jobs ersetzt, verschwindet womöglich mehr als nur Arbeit: Ohne Einkommen kein Markt, ohne Markt keine Kunst. Droht mit der Automatisierung auch das Ende künstlerischer Produktion?
Die Konferenz NFT Paris fällt aus – offiziell wegen Markteinbruch, inoffiziell womöglich wegen Missmanagement. Trotzdem zeigt die Absage: Die Blockchain bleibt für die Kunst ein relevantes Ökosystem, das Inhalt und Form beeinflusst
Ateliers waren mal die heiligen Hallen der Kreativen, heute kann man studio visits auch online buchen. Das stellt sowohl die Künstler als auch die Besucher vor Herausforderungen
Künstler Ryder Ripps gegen das Kryptokunst-Studio Yuga Labs: Was als Parodie begann, hat das Fundament des NFT-Markts ins Wanken gebracht – und zugleich die Appropriation Art ins Digitale katapultiert
Der klassische Kunstmarkt hängt an Prämissen, die nicht mehr stimmen. Digitale Kunst setzt auf Teilhabe statt Rekorde – und könnte so neuen Schwung bringen