In Lübeck blickt Michaela Meliáns Ausstellung "Echo" hinter die Fassade der Familie Mann und erzählt die Geschichte von Julia Mann neu – zwischen Brasilien, Erinnerung und kolonialer Gewalt
Ryoichi Kurokawa lebt in Berlin, reist mit seinen raffinierten Licht- und Soundinstallationen um die Welt – und hat jetzt in seiner Heimat Japan den Richard Mille Art Prize verliehen bekommen. Ein Porträt
Die Installationen des Künstlers Ho Tzu Nyen sind komplex, geschichtsgesättigt und medial raffiniert. In der Hamburger Kunsthalle führt das Motiv des Tigers tief in die koloniale Vergangenheit Südostasiens
Im Mori Art Museum hoch über Tokio verhandelt die Ausstellung "Roppongi Crossings" zentrale Fragen nach Zeit, Erinnerung und Identität – von Malerei und Keramik bis zu KI, Politik und Spiel
Urinieren, Ohnmacht, das Gefühl, gekitzelt zu werden: In der Wiener Secession verwandelt Marianna Simnett körperliche Grenzzustände in Arbeiten aus Licht, Klang und skulpturalen Elementen
Henrike Naumann brachte eine ostdeutsche Perspektive in die internationale Kunstszene. In Venedig wird das Werk der 1984 geborenen Künstlerin Deutschland repräsentieren. Doch vor Eröffnung dieses Herzensprojekts ist sie nun gestorben
Im Humboldt Forum in Berlin wird Familie unkonventionell verstanden. In gleich mehreren Ausstellungen machen sich Künstlerinnen und Künstler auf die Suche nach Vorfahren in Blut und Geist
Otto Muehls Werk gilt als Schlüsselkapitel des Wiener Aktionismus. Doch Berichte von Betroffenen zeigen, wie eng seine Kunst mit systematischer Gewalt verknüpft war. Warum Museen sich dieser Geschichte stellen müssen