Bei einem Open Call konnten sich Initiativen und Künstlerinnen und Künstler aus dem Ruhrgebiet für das Programm der Manifesta 16+ bewerben – und hatten viele originelle Ideen
Die Dichterin Lütfiye Güzel und E.ON-Foundation-Chef Stephan Muschick über Duisburg-Marxloh, die Schönheit des Kaputten und die Freiheit der Tauben – und warum Veränderung oft nur eine Idee bleibt
Der deutsche Völkermord an den Ovaherero und Nama liegt über 100 Jahre zurück. Doch seine Spuren reichen bis heute. In der Berliner Spore Initiative werden sie durch Recherchen der Kollektive Forensic Architecture und Forensis wieder sichtbar
Der Künstler Emre Abut kommt aus Duisburg. In seiner Installation in St. Anna in Gelsenkirchen erinnert er zur Manifesta 16 an lange Clubnächte und die Kraft der Community
Die europäische Wanderbiennale Manifesta kommt ins Ruhrgebiet und bespielt nicht die Tempel der Industriekultur, sondern leer stehende Kirchenbauten – bei freiem Eintritt. Ihre Frage: Wo findet Gemeinschaft einen Ort?
Die Bochumer Künstlerin Dorothee Bielfeld wirft Nasan Tur vor, seine Manifesta-Arbeit "Elevation" kopiere ihre frühere Kircheninstallation. Die Biennale weist den Vorwurf zurück, Tur betont die Eigenständigkeit seines Konzepts
Die Länderpavillons der Venedig-Biennale versuchen, eine monströse Gegenwart zu erfassen – oder spiegeln in diesem schwierigen Jahr die geopolitischen Verwerfungen wider
Die Manifesta 16 zieht in zwölf ehemalige Kirchen des Ruhrgebiets ein. Direktorin Hedwig Fijen erklärt, wie aus leerstehenden Gotteshäusern neue Orte der Gemeinschaft werden sollen
Walid Raads Arbeiten kreisen um Geschichten aus dem Krieg. Warum in der Berliner Galerie Thomas Schulte gerade ein alter VW-Käfer auf dem Dach liegt, berichtet er im Monopol-Interview