Die Fotografinnen des Bauhauses fanden ungewohnte Perspektiven auf eine Welt im Wandel. Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung zeigt jetzt im Berliner Museum für Fotografie einen Überblick
Darstellungen von Kreuzigungen und Auferstehungen sind überall – doch bedeutet es noch etwas? Eine österliche Reise durch Polen zum "Jüngsten Gericht" von Hans Memling zeigt, wie lebendig religiöse Bilder sein können
"Gelbe Briefe" von İlker Çatak, Gewinner des Goldenen Bären auf der Berlinale, zeigt, wie türkische Künstlerinnen und Künstler zwischen Repression, Familie und Theater ihren Mut zur Freiheit finden. Jetzt läuft der herausragende Film im Kino
Von "Rose" bis "Gelbe Briefe": Preise für große Schauspielkunst, intime Dramen und ein politischer Goldener Bär. Die Berlinale 2026 hat wieder gezeigt: Das Private ist politisch
Karim Aïnouz' "Rosebush Pruning" zeigt im Berlinale-Wettbewerb eine dekadente US-Familie in Barcelona zwischen Inzest, Mordfantasien und Ironie – glänzend inszeniert, aber emotional kühl
Diese Bilder zeigen nicht nur Vulkane – sie sind aus ihnen gemacht: Julian Charrière lässt Lava, Asche und Obsidian zu Druckfarben werden. Das Wesen des Berges ist so tief ins Werk eingeschrieben
Kupferlametta, schwappende Farbe, ausbleichende Dias: Im Berliner Haus am Waldsee zeigen Gianna Surangkanjanajai, Rey Akdogan und Luciano Pecoits Werke, die sichtbar vergehen – und so ein Bild der Gegenwart entwerfen
Dörte Eißfeldt versteht Fotografie nicht als Fenster zur Welt, sondern als Welt für sich. In zwei hinreißenden Berliner Ausstellungen lässt sich jetzt nachvollziehen, wie die 76-Jährige dieses Verständnis über Jahrzehnte entwickelt hat
Im Berlinale-Forum stapeln sich in Yusuke Iwasakis "AnyMart" die Leichen im Discounter, im Wettbewerb wächst in "Yön Lapsi" ein Baby zum Dämon heran. Zweimal Horror, wenig Hoffnung