Die Dokumentation "No Mercy" fragt, ob Frauen tatsächlich die härteren Filme machen. Isa Willinger zeigt in einer provokanten Collage, wie Regisseurinnen patriarchale Bilder zerlegen – und eine eigene Filmsprache entwickeln
Tricia Tuttle bleibt Chefin der Berlinale, muss aber Vorgaben akzeptieren: Geplant sind ein "beratendes Forum" sowie die Ausarbeitung eines Verhaltenskodexes für alle Kulturveranstaltungen des Bundes
Mit "Father Mother Sister Brother" zerlegt Jim Jarmusch genussvoll den US-Familienfilm. Warholhafter Small Talk trifft auf tiefe Empathie – ein Film, der den Kinosaal in Schwingung versetzt
Mit seinem Berlinale-Film "Eight Bridges" knüpft der US-amerikanische Filmemacher James Benning an jene streng komponierten Langzeitbeobachtungen an, mit denen er das Kino seit Jahrzehnten radikal entschleunigt
Ann Lee begründete im 18. Jahrhundert die religiöse Shaker-Bewegung und geriet lange in Vergessenheit. In einem Biopic, das jetzt in der Sektion Berlinale Special läuft, holt Mona Fastvold die feministische Ikone zurück. Ein Gespräch
"Gelbe Briefe" von İlker Çatak, Gewinner des Goldenen Bären auf der Berlinale, zeigt, wie türkische Künstlerinnen und Künstler zwischen Repression, Familie und Theater ihren Mut zur Freiheit finden. Jetzt läuft der herausragende Film im Kino
Von "Rose" bis "Gelbe Briefe": Preise für große Schauspielkunst, intime Dramen und ein politischer Goldener Bär. Die Berlinale 2026 hat wieder gezeigt: Das Private ist politisch
Karim Aïnouz' "Rosebush Pruning" zeigt im Berlinale-Wettbewerb eine dekadente US-Familie in Barcelona zwischen Inzest, Mordfantasien und Ironie – glänzend inszeniert, aber emotional kühl