Unser Kolumnist Dieter Roelstraete denkt über die Venedig-Biennale als politischen Ausnahmezustand nach – und die Frage, wie sehr Kunst im nationalen Pavillon unter Druck steht
Von Renoir bis Kandinsky: An die Rekordergebnisse der New Yorker Abendauktionen reichen sie zwar nicht heran, aber die deutschen Frühjahrs- und Sommerauktionen bieten doch seltene Werke und mehrere Millionenlose
Dank KI können wir Fotos nicht mehr blind vertrauen. Was früher als Beweis galt, muss heute selbst überprüft werden. Vielleicht verändert gerade diese neue Aufmerksamkeit unseren Blick auf die Realität
Der Kunstbetrieb liebt Instagram – obwohl sich ausgerechnet LinkedIn viel besser zum Verkaufen eignen würde. Nur die Selbstvermarktungskultur der Plattform passt bislang so gar nicht zum diskretionsverliebten Kunstmarkt
Die Forderung nach entpolitisierter Kunst wird in rechtskonservativen Kreisen immer lauter. Dabei wird der Kulturkampf skrupellos weitergeführt und Meinungsfreiheit eingeschränkt – geduldet vom progressiven Kunstbetrieb
Im "Lanz + Precht"-Podcast ging es jüngst um die Frage: "Killt KI die Kunst?" Nein, sagt Philosoph Richard David Precht, KI sei nur der Sargnagel für eine längst bedeutungslose Kunst. Jetzt reicht's aber!
Unser Kochkolumnist gesteht: Schöne Fotos von Essen öden ihn an. Trotz Insta-Fatigue hat er ein Rezept fürs nächste Picknick in petto, das sich sehen lassen kann
Der Koffer ist längst mehr als Reisegepäck: Aus dem praktischen Trolley wurde ein Design- und Statusobjekt, das von technischem Fortschritt und dem Wunsch erzählt, unterwegs sichtbar zu sein
Der Kunstmarkt sendet wieder Rekordsignale: Bei den New Yorker Frühjahrsauktionen explodieren die Spitzenpreise. Doch die Euphorie im übrigen Kunstbetrieb hält sich in Grenzen
Die Whitney-Biennale feiert Mitgefühl, Verletzlichkeit und Gemeinschaft – und wirkt gerade deshalb wie eine Ausstellung, die vor der Wirklichkeit kapituliert. Warum findet die Kunstwelt kaum Formen, dem neuen Faschismus entgegenzutreten?