Nach drei Jahrzehnten beim "Guardian" zieht sich Adrian Searle zurück. Im Interview spricht der einflussreiche Kunstkritiker über Angst vor dem Schreiben, wilde Jahre mit den YBAs, Nähe zu Künstlern – und warum Kritik lebendiger ist denn je
Mit Bolzenschneider und Körperkunst: In Berlin zeigt Klara Lidén, wie man sich Räume aneignet – zwischen anarchischem Eingriff, Slapstick und stiller Revolte gegen die Regeln des öffentlichen Lebens
Wolfram Weimers Angriff auf die Berlinale zielt auf Tricia Tuttle – und trifft die Freiheit der Künste. Politischer Druck gefährdet die Autonomie kultureller Institutionen. Ein Kommentar
Graciela Iturbide fotografiert das Alltägliche im Moment seiner Verwandlung: Engel in der Wüste, Heilige mit Leguanen, Rituale zwischen Leben und Tod. Ihre Bilder verbinden dokumentarische Nähe mit magischer Intensität
Margot Pilz ist Pionierin der feministischen Avantgarde – und schuf vor 40 Jahren den ersten Stadtstrand Europas, der jetzt zur Klima Biennale nach Wien zurückkehrt. Ein Gespräch
Aus den Karpaten nach Paris: Constantin Brancusi wurde zur Schlüsselfigur der Avantgarde und prägte die Moderne. Nun ist sein Werk erstmals seit 50 Jahren wieder in einer großen Schau in Deutschland zu sehen
In Venedig wurde jetzt das Konzept der 61. Biennale vorgestellt. Ein fünfköpfiges Team realisiert die Ideen der verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh – und setzt statt Spektakel auf Zuhören und Langsamkeit
Julia Stoschek zeigt ihre Sammlung in Los Angeles. Im Variety Arts Theater entsteht ein "Audiovisual Poem", das Stummfilm und Medienkunst verbindet. Hier spricht sie über den neuen Ort, Berlin und die Frage, ob LA mehr als ein Gastspiel ist
Die Sonderschau der Sammlung LBBW auf der Art Karlsruhe zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler das Spannungsfeld von Mensch und Technologie ausloten – von Oehlens frühen Computerbildern bis zu Arbeiten mit KI, 3D-Druck und Gaming-Ästhetik