Das Känguru entdeckt die Kunst: In Marc-Uwe Klings neuen Geschichten stolpert es, beflügelt von Schnapspralinen, in eine Vernissage – und beschließt kurzerhand, selbst Künstler zu werden. Wir hätten dazu noch Nachfragen
Faschismus oder etwas Neues? Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich beschreibt Trumps Regierung als "Memokratie" – eine Herrschaft, in der digitale Spottbilder zu politischen Waffen werden und die Realität untergraben
Wie entstehen Fotografien, die sich ins kollektive Gedächtnis einbrennen? Der Bildband "KAOS" versammelt mehr als fünf Jahrzehnte von Albert Watsons Arbeit – von berühmten Porträts bis zu surrealen Inszenierungen
Eine neue Monografie zu Wilhelm von Gloeden zeigt die Ambivalenz seiner Sizilien-Fotos: Die Aktaufnahmen prägten queere Bildgeschichte – zugleich sind sie wegen minderjähriger Aktmodelle umstritten
Der deutsche Künstler Albert Scopin hielt Ende der 1960er-Jahre das Leben im legendären Chelsea Hotel in New York fest. Ein neues Buch versammelt die lange verschollenen Fotografien
Diese Bilder zeigen nicht nur Vulkane – sie sind aus ihnen gemacht: Julian Charrière lässt Lava, Asche und Obsidian zu Druckfarben werden. Das Wesen des Berges ist so tief ins Werk eingeschrieben
Das Schweizer Künstlerduo Cortis und Sonderegger macht in "Studio" die Werkstatt zum Motiv und überführt Bleistift und Tape in ein Spiel mit Maßstab und Täuschung – ein humorvoller Fotoband über das Sehen
Dreimal reist der deutsche Fotograf Jörg Brüggemann nach Chile – und findet drei Länder: Trauer, Aufruhr, Liebe. Sein Bildband "Tres Viajes" und eine Berliner Ausstellung zeigen, wie innere Zustände den Blick formen
Der schwedische Autor Aris Fioretos hat einen schillernden Essay über die gar nicht fade Farbe Grau geschrieben. Ein Gespräch über Vergänglichkeit, die künstlerischen Meister der Zwischentöne und den Bleistift als Metapher