Inszenieren sich Künstler wie James Turrell, Paul McCarthy oder AA Bronson absichtlich als Weihnachtsmänner? Was wirklich hinter den berühmtesten Rauschebärten der Kunstwelt steckt
Der Musiker und Biologe Dominik Eulberg feiert mit seinem neuen Album die Schönheit von Schmetterlingen. Hier erzählt er, was Techno mit Jahreszeiten zu tun hat und warum so viele Künstler der Geschichte auch Wissenschaftler waren
Die Kunstmesse Artbo in Bogotá setzt auf Nähe statt Größe. Mit ihrem Fokus auf die kolumbianische Szene behauptet sie sich als glaubwürdige Plattform – und strahlt dabei weit über die Region hinaus
Die Artbo in Bogotá ist die wichtigste Plattform für zeitgenössische Kunst in Kolumbien. Direktor Jaime Martínez spricht über die Entwicklung der Messe, Trends auf dem lateinamerikanischen Markt – und die Wirkung der politischen Lage
Kultur kostet – aber sie rechnet sich auch. Eine neue Studie zeigt, dass Museen weit mehr erwirtschaften als in sie investiert wird. Warum Kürzungen bei den Etats deshalb nicht nur kulturell, sondern auch ökonomisch fatal sind
Der VIP hat ausgedient: Die Art Basel verabschiedet sich vom Etikett der "Very Important Person" und setzt stattdessen auf diskrete Beziehungsarbeit. Wird der Kunstmarkt 2026 demokratischer?
Jan Böhmermann inszeniert seine Schau im Haus der Kulturen der Welt in Berlin erfolgreich als medienwirksames Spektakel – doch taugt sie auch als Kunstausstellung?
Deutsche Galerien prägen das Kunstsystem, sichern Künstlerkarrieren und schaffen Arbeitsplätze. Doch wirtschaftlicher Druck, Bürokratie und fehlende politische Unterstützung gefährden ihr Überleben. Es braucht nun klare Maßnahmen
Galerien sind längst mehr als Ausstellungsräume – sie sind Orte für Begegnung, Beziehungen und neue Ideen. Mit seiner neuen Adresse im Münchner Luitpoldblock macht Max Goelitz deutlich, worauf es ihm ankommt
Unter einer alten Brücke am Görlitzer Park erwachen in Nicolás Vals Fotografien Menschen und Orte, die dem Vergessen trotzen. Die Schau im Berliner Projektraum Fixotek ist ein überzeugendes Plädoyer für ein beharrlicheres Sehen