Galerien sind längst mehr als Ausstellungsräume – sie sind Orte für Begegnung, Beziehungen und neue Ideen. Mit seiner neuen Adresse im Münchner Luitpoldblock macht Max Goelitz deutlich, worauf es ihm ankommt
Unter einer alten Brücke am Görlitzer Park erwachen in Nicolás Vals Fotografien Menschen und Orte, die dem Vergessen trotzen. Die Schau im Berliner Projektraum Fixotek ist ein überzeugendes Plädoyer für ein beharrlicheres Sehen
Der Konzeptkünstler Mario García Torres stellt plötzlich Gemälde aus. Was wie ein Bruch wirkt, ist in Wahrheit die konsequente Weiterführung seiner künstlerischen Strategie. Und ein heimlicher Triumph der Malerei
Mit seiner TV-Sendung wirkt Jan Böhmermann immer wieder in die Politik hinein. Im September wollen er und sein Team das Berliner Haus der Kulturen der Welt bespielen. Was bringt so ein Transfer in eine Kunstinstitution?
Lygia Clarks Weg führt vom geometrischen Bild zur körperlichen Erfahrung – und fordert das Publikum auf, selbst Teil des Werks zu werden. Die Neue Nationalgalerie widmet dieser Schlüsselfigur der brasilianischen Moderne nun eine Retrospektive
Kultur kostet – aber sie rechnet sich auch. Eine neue Studie zeigt, dass Museen weit mehr erwirtschaften als in sie investiert wird. Warum Kürzungen bei den Etats deshalb nicht nur kulturell, sondern auch ökonomisch fatal sind
Der Plan des Weißen Hauses, die Smithsonian-Museen einer "aggressiveren" Überprüfung zu unterziehen, ist weit mehr als nur ein Verwaltungsakt. Er ist ein politisches Signal und zielt tief ins Herz der Erinnerungskultur der USA
Die kolumbianische Künstlerin Delcy Morelos zeigt im Hamburger Bahnhof in Berlin eine monumentale Erdskulptur, mit der sie die mythische Urmutter Pachamama feiert. Bedient sie damit nicht europäische Klischees von Lateinamerika?
Der Sommer hat ein neues Geräusch – und es ist alles andere als idyllisch. Statt Eiswagen-Gebimmel oder Freibad-Gekreische dominiert das nervenzerrende Piepen gecrackter Leihfahrräder die Stadt. Eine Symphonie in E-Schrott
Früher hießen Ausstellungen "Die Kunst ist super" oder "Tanz auf dem Vulkan". Heute klingen die Titel wie Lieferscheine, es dominieren Zahlen und nüchterne Präzision. Was es mit Minimalformeln wie "100 Jahre - 100 Objekte" auf sich hat