Beim Filmfestival in Venedig wurden vor allem Werke mit gesellschaftskritischem Blick geehrt. Insgesamt war es ein starker Jahrgang. Und es gibt noch eine gute Nachricht: Das Arthouse-Kino ist nicht tot
Wim Wenders porträtiert den Architekten Peter Zumthor und bringt dessen Bauten als körperliche Erfahrung ins Kino. Seine 3D-Bilder verleihen Räumen und Materialien eine unmittelbare Präsenz
Derek Jarman ist eine queere Kino-Ikone und kämpfte zeitlebens gegen Homophobie. In Venedig feierte nun eine Hommage an den Regisseur und Maler Premiere. "Queer Edward II" ist ein berührender Film, der niemanden kaltlassen sollte
Gitte Zschoch ist neue Generalsekretärin des Goethe‑Instituts. Im Interview spricht sie über den deutschen Pavillon auf der Venedig-Biennale, ostdeutsche Sichtbarkeit im Kunstbetrieb und die Zukunft der Kulturdiplomatie
Mit Erde, Indigo, Reis und menschlichem Haar rekonstruiert Adebunmi Gbadebo die Geschichte ihrer versklavten Vorfahren, zurzeit etwa auf der Venedig-Biennale. Hier erzählt die Künstlerin, wie sie verdrängte Erinnerungen sichtbar macht
May el-Toukhy erhält für "Woman Unknown" den Hauptpreis des Filmfestivals in Venedig. Die zweitwichtigste Auszeichnung geht an das südkoreanische Werk "Possible Love", die Gaza-Doku "NAZA" erhält einen Spezialpreis
Der Regisseur Alex Gibney hat in Venedig seinen entlarvenden Dokumentarfilm über den Tech-Milliardär Elon Musk vorgestellt. Obwohl das Werk fast vier Stunden lang ist, will man auf keine Minute verzichten
Alina Marazzi hat einen Film über die deutsche Fotojournalistin Gerda Taro gedreht. Hier spricht sie über die Premiere in Venedig, die Nachteile für Frauen im kreativen Geschäft und Lehren aus den 1930er-Jahren
Heute sind Karten vor allem als digitale Wegweiser auf dem Handy präsent. Dabei hat dieses Medium eine reiche Kultur- und Kunstgeschichte. Eine Ausstellung in Venedig zeigt nun, wie die Welt zum Bild wird