Die Kreativwirtschaft ist längst nicht mehr das Stiefkind, das zwischen den Stühlen von Wirtschaft und Kreativen sitzt. Mehr als 200 Milliarden Euro Umsatz macht die Branche. Trotzdem gibt es Ängste
Der Ausdruck "AI Slop" bezeichnet massenhaft produzierten, inhaltsarmen KI-Content. Die Kunstkritik polemisiert damit zunehmend auch gegen Werke, die genaueres Hinsehen verdienen
Die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout beschreibt eine "hyperreaktive Gesellschaft", die statt echter Diskussionen nur Empörungsrituale in den sozialen Medien performt. Hier erklärt sie, was das für die Kunst bedeutet
Die großen Techfirmen füttern ihre KIs mit allem, was ihnen in die Hände fällt und kümmern sich dabei wenig um Urheberrechte. Wie lässt sich der Raubzug stoppen? Ein Gespräch mit dem Fotografen und Kurator Boris Eldagsen
Beim German Creative Economy Summit in Hamburg diskutiert die Kreativbranche auch über KI und ihre Folgen für Kunst. Wir haben mit Speaker Matthias Hornschuh vorab über schöpferische Arbeit, enteignete Urheber und Machtinteressen gesprochen
Mit fast 95 Jahren sieht Künstler Heinz Mack KI als Meilenstein, aber nicht als Rivalen. Wie seine Werke gegen die Hässlichkeit der Welt protestieren – und was ihn an der Politik beunruhigt
Martha Kunicki ist Philosophin und forscht zu Künstlicher Intelligenz. Außerdem betreibt sie in Hamburg das Theater im Zimmer. In dieser Folge des Podcasts "Fantasiemuskel" reflektiert sie über die Zukunft von Kreativität
Der Autor und Soziologe Juan S. Guse interessiert sich für Brüche und Zumutungen der Gegenwart. Im Podcast "Fantasiemuskel" erzählt er, wie er mit Unternehmen arbeitet - und wo Textarbeit in Zeiten von KI beginnt
Es geht die Angst um, dass KI den Menschen die Jobs wegnimmt. Aber was, wenn sie wirklich besser ist? Bei der Bewertung der Echtheit von Kunst wäre ihr Einsatz jedenfalls äußerst wünschenswert - und unabhängig von Marktspielchen