Acht Kilogramm schwer und in einen spiegelnden Aktenordner aus Edelstahl gefasst: Henrike Naumanns Künstlerbuch "Concepts" versammelt mehr als ein Jahrzehnt künstlerischer Recherche. Ein persönliches und politisches Vermächtnis
Was macht Design eigentlich – und wie entsteht es? Im Rahmen der "World Design Capital" öffnen zahlreiche Studios, Agenturen und Forschungseinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet ihre Türen
Der US-Amerikaner Henry Taylor zählt zu den gefragtesten Künstlern der Gegenwart, doch sein Weg an die Spitze war steinig. Seine neue Züricher Ausstellung ist eine Hommage auf seinen früheren Lehrer James Jarvaise
Von Renoir bis Kandinsky: An die Rekordergebnisse der New Yorker Abendauktionen reichen sie zwar nicht heran, aber die deutschen Frühjahrs- und Sommerauktionen bieten doch seltene Werke und mehrere Millionenlose
Die Serie "Being There" von Lee Shulman und Omar Victor Diop schummelt einen zusätzlichen Schwarzen Akteur in das weiße US-Amerika der Kodachrome-Ära. Damit zeigt sie den Rassismus hinter der Idylle
Mit einem neuen Taschen-Band präsentiert Architekt Francis Kéré 26 Schlüsselprojekte als persönliche Mischung aus Tagebuch und Manifest – und zeigt, wie sozial, nachhaltig und zugleich poetisch Architektur heute sein kann
Der Koffer ist längst mehr als Reisegepäck: Aus dem praktischen Trolley wurde ein Design- und Statusobjekt, das von technischem Fortschritt und dem Wunsch erzählt, unterwegs sichtbar zu sein
Kuratoren mit Revolutionspathos, Sammler mit Superyachten und Künstler zwischen Genie und Pose: James Cahills Roman "The Violet Hour" ist eine böse, lustige Milieustudie der Gegenwartskunst
Henry Taylor erzählt in seinen monumentalen Gemälden von Rassismus, Armut, Hoffnung und Schmerz – und tritt dabei im Pariser Musée Picasso selbstbewusst in Dialog mit der Kunstgeschichte
Proteste prägten die Eröffnung der Venedig-Biennale. Doch die von Koyo Kouoh konzipierte Hauptausstellung verweigert sich dem Krisenspektakel. Sie setzt auf den Glauben an die transformative Kraft der Kunst
Ein Wochenende für die Galerien und Museen, voller Talks und Events: Vom 12. bis 14. Juni ist Zürich im Fokus der Kunstwelt. Wir haben die besten Ausstellungen herausgesucht
Unser Kolumnist Dieter Roelstraete denkt über die Venedig-Biennale als politischen Ausnahmezustand nach – und die Frage, wie sehr Kunst im nationalen Pavillon unter Druck steht
Auf der Venedig-Biennale bestimmen Streiks, Demonstrationen und geopolitische Konflikte die Schlagzeilen. Doch wenn Kunst nur noch als Instrument politischer Auseinandersetzungen verstanden wird, verliert sie ihre eigene Sprache
Die US-Amerikanerin Catherine DeLattre fotografierte Interieurs in Suburbia und Shopperinnen in New York City. Dabei schuf sie eine Stilkunde der späten 1970er. Eine Wiederentdeckung nach fast 50 Jahren
In der Fondazione Prada in Mailand untersucht Cao Fei, wie Drohnen und Agrarroboter die Landschaften Chinas und Südostasiens verändern – und wie der Glaube in der Hightech-Landwirtschaft neue Formen annimmt
Für den Künstler Danh Vo ist der rätselhafte "Ephebe von Mozia" auf Sizilien ein Werk von zeitloser Schönheit: eine antike Statue voller Brüche, Geheimnisse und überraschender Sinnlichkeit
Im Brüsseler Wiels zeigt eine brillante Retrospektive, wie Lutz Bacher mit Readymades und bitterem Humor die US-amerikanische Bildkultur ebenso sezierte wie Macht und Geschlechterrollen – ohne je sich selbst preiszugeben
Der Kunstbetrieb liebt Instagram – obwohl sich ausgerechnet LinkedIn viel besser zum Verkaufen eignen würde. Nur die Selbstvermarktungskultur der Plattform passt bislang so gar nicht zum diskretionsverliebten Kunstmarkt
In Klostermauern im portugiesischen Coimbra verbindet die Anozero-Biennale religiöse Bildwelten mit anarchistischen Ideen. Künstlerinnen wie Taryn Simon oder Nan Goldin treffen auf Utopien von Gemeinschaft und Gegenseitigkeit