Von Ana Mendieta in der Tate Modern über Robert Ryman im Barbican bis zum Bayeux-Teppich im British Museum: Diese Ausstellungen sollte man in London während der Frieze-Woche nicht verpassen
Eine Billion Dollar an Kunst soll in den kommenden Jahren vererbt werden. Doch die Erbschaftswelle dürfte kaum neue Käufer in den Kunstmarkt bringen, meint unsere neue Kolumnistin Jeni Fulton
Je schneller die Dinge zu geschehen scheinen, desto mehr Zeit brauchen wir, um einfach zu überleben. Für unseren Kolumnisten Dieter Roelstraete liegt darin ein Grund, warum sich Kunst oft so irrelevant anfühlt
Karimah Ashadu orchestriert in der Kestner Gesellschaft Hannover Wellen, Karosserien, Schaum und Pferde. In ihren Werken erzählt die Künstlerin von Männlichkeit - und kapitalistischen Aufstiegsversprechen in der Waschanlage
Seit der ersten zeitgenössischen Auktion bei Christie’s 1998 konkurrieren Galerien und Auktionshäuser um Werke, Sammlungen und Marktanteile. Die Giganten der Branche haben sich längst zu regelrechten Finanzinstituten entwickelt
Die Tate Modern in London versucht sich gerade an einer Neupositionierung der kubanisch-amerikanischen Künstlerin Ana Mendieta. Doch die spirituelle, naturverbundene Lesart ihres Werks hakt an vielen Stellen
Die Kunst von Monilola Olayemi Ilupeju zeigt, wie sich Gewalt in Körper einschreibt und schöpft daraus eine unerwartete Poesie. Gerade sind ihre Werke im Kolbe Museum in Berlin zu sehen
Verwirrung stiften, doppelte Böden einziehen: Mit ihrer jüngsten Männerschau erweisen sich Miuccia Prada und Raf Simons erneut als Konzeptkünstler unter den Modemachern. Was macht das italienische Label so begehrenswert?
Kreative Höhenflüge und bittere Abstürze: An Kunsthochschulen wird der Mythos vom freien Künstlerleben früh auf die Probe gestellt. Zum Semesterstart erzählen Künstlerinnen und Künstler von ihren Anfängen und zeigen Frühwerke
Kann man Kunst lernen? Ist das Meisterklassensystem patriarchaler Unfug? Jörg Heiser, Dekan an der Berliner Universität der Künste, über Illusionen und Irrwege der Akademien – und warum sie dennoch den Weg in die Zukunft weisen könnten
Der britische Filmemacher Peter Greenaway ist auch ausgebildeter Maler. Hier spricht er über die beiden Kunstformen, seine Unfähigkeit zu kochen und das Datum seines Todes
Im Oktober stehen mit der Frieze London und der Art Basel Paris gleich zwei große Kunstmessen an. Dazu kommen 90er-Nostalgie in der Tate Britain und Anselm Kiefer in der Kunsthalle Würth. Diese Termine sollte man sich merken
Partys, Performances, Skulpturen: Dem Dänen Esben Weile Kjær ist jedes Mittel recht, um der Schönheit und dem Horror des Spätkapitalismus auf die Spur zu kommen. Porträt eines Künstlers mit Popverstand
Heinrich Manns "Der Hass" entstand 1933 als Analyse der nationalsozialistischen Verrohung. Seine Gedanken über Vernunft und die "Sprache der Wahrheit" wirken angesichts der heutigen Polarisierung beklemmend aktuell
Von dystopischen Streetwear-Looks über verführerische Leder-Outfits bis zu skulpturalen Entwürfen: Der Künstler Claus Richter stellt seine liebsten Mode-Highlights der kommenden Saison vor
Die Absage der New Yorker Ausstellung von Skandaldesigner John Galliano zeigt überraschende Unterschiede in Mode- und Kunstbetrieb. Die Systeme passen eben doch nicht so gut zusammen, wie es manche gern hätten
Maoist und Malerfürst, Kanzlerfreund und linker Aktivist: Jörg Immendorff war so streitbar wie facettenreich. 20 Jahre nach seinem Tod zeigt der Düsseldorfer Kunstpalast eine große Retrospektive. Was ist vom einstigen Starkünstler geblieben?
Jahrzehntelang blieb Edmund Kesting ein Außenseiter der deutschen Moderne. Nun zeigt eine Ausstellung in Halle erstmals die ganze Bandbreite seines radikalen Schaffens zwischen Konstruktivismus, Fotografie und Informel