Wie politisch ist eine Rebellion, die sich selbst inszeniert? In ihrer Performance im Berliner Gropius Bau montiert Leila Hekmat Bilder und Gesten der Protestkulturen der 1970er-Jahre
Als Kind erlebt sie in Kuwait den Golfkrieg – und flüchtet im Fernsehen in japanische Anime. Heute verbindet die Künstlerin Monira Al Qadiri arabische Mythen, Butoh-Tanz und Ukiyo-e zu einer Bildwelt, in der stets das Unheimliche mitschwingt
Zwischen Berlin und Teheran macht Galeristin Anahita Sadighi ihre Galerie zum politischen Resonanzraum. Ein Gespräch über Krieg, koloniale Bilder im Westen – und die Rolle von Kunst als Infrastruktur
Zwei Stationen, ein Liebermann: Das Museum Barberini zeigt den Künstler als Vorreiter eines deutschen Impressionismus – von Sozialstudien zur Lichtmalerei. Die Liebermann-Villa macht seine Rolle als strategischer Kulturpolitiker sichtbar
Ein Brutkasten, Diktatoren als Kinder, Polke im Hintergrund: Im Hamburger Bahnhof in Berlin verknüpft Giulia Andreani Archive, Körper und Machtbilder – und zeigt, wie sehr Anordnung den Blick lenkt
Auf der vergangenen Art Basel / Miami Beach hat der US-Künstler Beeple mit Roboterhunden für Aufsehen gesorgt. Jetzt kommt die Installation "Regular Animals" in die Neue Nationalgalerie in Berlin
Kupferlametta, schwappende Farbe, ausbleichende Dias: Im Berliner Haus am Waldsee zeigen Gianna Surangkanjanajai, Rey Akdogan und Luciano Pecoits Werke, die sichtbar vergehen – und so ein Bild der Gegenwart entwerfen
Im Berliner CCA zeigt Yalda Afsah ihre Filminstallation "PAN" über ein esoterisches Ritual im bulgarischen Gebirge – und zerlegt dabei präzise das Verhältnis von Spiritualität und Konsum
Dörte Eißfeldt versteht Fotografie nicht als Fenster zur Welt, sondern als Welt für sich. In zwei hinreißenden Berliner Ausstellungen lässt sich jetzt nachvollziehen, wie die 76-Jährige dieses Verständnis über Jahrzehnte entwickelt hat
Dreimal reist der deutsche Fotograf Jörg Brüggemann nach Chile – und findet drei Länder: Trauer, Aufruhr, Liebe. Sein Bildband "Tres Viajes" und eine Berliner Ausstellung zeigen, wie innere Zustände den Blick formen