Antisemitismus in alter Kunst

Abhängen, einordnen, umbenennen?

Vorurteile und Anfeindungen erleben jüdische Menschen nicht nur im Alltag. Auch Kunstwerke transportieren seit Jahrhunderten Judenhass. Wie gehen die Museen mit diesem schwierigen Erbe um?

Auf dem Gemälde "Weltgericht" (um 1480) im Germanischen Nationalmuseum werden Muslime und Juden von Teufeln in die Hölle gezerrt. Die Muslime kennzeichnete der Maler durch Turbane und lange Bärte, die Juden durch sogenannte Judenhüte und gelbe Ringe – Stigmata, die sie an vielen Orten in Europa tragen mussten. Die Darstellung ist Ausdruck eines intoleranten Überlegenheitsgefühls der christlichen Kirche. Viele kirchliche Kunstwerke des Spätmittelalters enthalten mehr oder weniger explizite judenfeindliche Bi

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Jeff Koons

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Noch mehr Monopol

Was immer man auf eine Bühne stellt, wird zum Drama. Eine Person ist ein Rätsel, zwei sind eine Liebesgeschichte, drei sind schon ein Puff.

Musiker John Cale in Monopol 12/2014